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Marketing Tipps

Aufbau einer Mailingliste

Wir beginnen mit den rechtlichen Dingen, dass heißt, den Voraussetzungen, wann darf ich eine email-Adresse zu meiner Liste hinzufügen und warum erst dann.

Es sollte auf alle Fälle ein Double-Opt-In-Verfahren angewandt werden, was heißt das nun wieder,
das heißt, dass eine Anmeldung in Ihrer Mailingliste ein weiteres mal bestätigt werden muss, sie müssen also an die neu eingetragene email-Adresse eine Mail schicken mit der Anfrage, ob die Eintragung von dem Inhaber selbst gemacht wurde und er mit dem Versenden von Mails oder Newslettern an diese email-Adresse einverstanden ist, weiterhin muß deutlich daraufhin gewiesen werden, dass die email-Adresse nicht an Dritte weitergegeben wird.

Warum das alles ? Die Antwort ist ganz einfach, SPAM. SPAM sind unaufgefordert geschickte emails, die zu großen Problemen, bis hin zu Gerichtsverfahren mit hohen Busgeldern führen können. SPAM ist nicht erlaubt.

Wie baue ich mir nun diese Liste auf.

Auf der eigenen Website muss das Anmeldeformular mit wenigen Klicks erreichbar sein und sollte auffallend platziert sein.

Das Anmeldeformular muss verständlich aufgebaut sein und anfangs sollte nur die email-Adresse und der Name abgefragt werden, es ist auch gut, wenn ein anonymer Bezug eines Newsletters möglich ist, das heißt, dass der Eintrag des Namens nicht zwingend abgefragt wird, als Pflichtfeld nur die email-Adresse eingerichtet ist.

Auch die Abmeldung muss jederzeit möglich sein, das heißt, dass bei der Versendung eines Newsletters oder einer Werbeemail der Hinweis auf den Abmeldevorgang nicht fehlen darf.

Auch Empfänger, die sich über den Erhalt der Mail beschweren, müssen sofort manuell aus der Verteilerliste gelöscht werden.

Den Newsletter/email immer von einer festen IP-Adresse verschicken, um nicht als SPAM eingestuft zu werden.

Gut ist es, vorher einen Testversand an eine eigene E-Mail-Adresse auszuführen, um die korrekte Darstellung und Personalisierung sicherzustellen.

Auch an den optimalen Zeitpunkt sollte man denken, denn der Versand am Wochenbeginn ist oft problematisch, da die Mail im E-Mailaufkommen des Wochenendes "untergehen" kann.

Im An-Feld muss auf jeden Fall die E-Mail-Adresse des Empfängers stehen, denn ein Versand von E-Mails über CC oder BCC gilt als Spam-Kriterium.

Es muss auch eine aussagekräftige Absenderadresse angegeben sein, da viele User ihre Mails anhand der Absenderadressen sortieren und viele Mails löschen, auf der der Absender nicht zu erkennen ist.

Wie wird die email versandt?
Sind die technischen Partner zuverlässig?
Verwenden Sie für den Versand eine ASP (AntiSpamPolicy)-Plattform?
Auch das muss vorher geprüft werden.

Bei der Adressverwaltung ist es günstig, wenn die Empfänger ihre persönlichen Daten einsehen und ändern können, das gilt allerdings eher für Firmen.

Bei Adressen, die dauerhaft nicht erreichbar sind, sollten wir automatisch löschen . Werden die Empfänger im Newsletter persönlich angesprochen ?
Gibt es eine alternative Anrede für Abonnenten, die Ihren Namen nicht angegeben haben ?
Erhält jeder nur die Interessengebiete, die er erhalten will ? , vorausgesetzt diese wurden beim Eintragen abgefragt.
Auch das sind wieder wichtige Fragen, denen wir nachgehen müssen.

Ganz schön viele Voraussetzungen, nicht ? und wir haben noch nicht einen Satz verschickt.

 

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